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Walaa ist Israelin. Sie spielt in der israelischen Profi-Frauen Liga Fußball. Und in der Palästinensischen Nationalmannschaft. Sie lebt zwischen Jenin in der Westbank und Sha’ab in Israel. Sie braucht einen anderen Pass, wenn ihre Nationalmannschaft in Bahrain spielt, da sie als Israelin nicht einreisen dürfte. Sie fährt täglich stundenlang zwischen Spielen und Training, Uni und Freunden hin und her, durch Checkpoints und über Schleichwege, ihr kleines rotes Auto schnurrt bis zur Aufgabe. Barrieren in den Köpfen und Barrieren in der Welt draußen. Was für Walaa aber zählt, ist nur der Fußball.
Regie: Noemi Schneider. Kamera: Sanne Kurz.
Beim DOK-fest München am

  • Sonntag, 11.05.2014, 20:30, Rio 1 arabisch/hebräisch/englische Originalversion mit Deutschen Untertiteln
    Ticket für Sonntag kaufen
  • Dienstag, 13.05.2014, 18:00, Gasteig Vortragssaal, arabisch/hebräisch/englische Originalversion mit Deutschen Untertiteln
    Ticket für Dienstag kaufen

 

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Kind in der Mongolei schaut bei Sonnenaufgang in ein Tal mit einem Fluss. Kamera Sanne Kurz Wir haben es mit The Singer weit gebracht, bedenkt man die oft herausfordernden Produktionsumstände dieses Drehs. Eine Gruppe wirklich wunderbarer Leute hat sich nun zusammen gefunden für unsere Film-Nachbearbeitung. Wir sind sehr glücklich, dass Bernhard Wießner für die Montage des Films mit an Bord ist. – Wir alle sind überaus dankbar für die Unterstützung, die wir von so vielen Menschen auf dem langen Weg bisher erfahren haben.
Der Schnitt beginnt dieser Tage in Berlin.

Seit zwei Tagen sind wir zurück aus Shanghai, China.

Unser Film ist beinahe abgedreht, Shanghai und Ulaanbaator wurden für den Augenblick eines Wimpernschlages zur zweiten Heimat.

Das haben wir bisher gemacht. Mein Kameraassistent,  Lambert Strehlke  war so nett, einige Bilder zu kopieren:

 

 

Rodicas, das Dokumentarfilm Debut der Deutschen Regisseurin Alice Gruia um Ihre jüdische Großmutter Rodica Gruia und deren beste Freundin Rodica Grill, gewann letzte Woche den ersten Preis beim SiciliAmbiente Documentary Film Festival.

Rodicas gewann in Sizilien nicht nur das Publikum im rappel-vollen Open-Air-Screening für sich, sondern konnte auch die Jury überzeugen:

Rodicas von Alice Gruia für die Schönheit der Charaktere, der beiden jungen 80ig jährigen Frauen, die eine Stärke besitzen, die wir uns wünschen zu haben.

Für die kinematografische Erzählweise, genutzt um zwei Leben so intensiv zu zeigen, und für die Finesse mit solch wichtigen Themen wit Tod, Leid und Freude umzugehen.

Ein Debutfilm großer Intensität.

Gratulation, Alice! Alles Gute!

[vimeo https://vimeo.com/24257933]

 

Leaked from the Librorum Prohibitorum heißt das neue Projekt des Australischen Künstlers und Filmemachers Rupert Owen.

Ruperts Name steht für gefeierte wie gebannte Werke. Sein Genre ist der 60 Sekunden Film. Seine Arbeiten wie The Film that John Lennon couldn’t make60 Second Relief und Errol Flynn’s Pianist  gewannen zahlreiche Preise, wurden aber bereits auch vom Australischen Office for Film, Literature and Classification verboten.

In Leaked from the Librorum Prohibitorum beschäftigt sich Rupert mit FiguraImago und Allegoria.

Warum 60 Sekunden? – „Es braucht drei Minuten, um ein hartgekochtes Ei zu kochen und eine Minute für ein weich gekochtes Ei“, mein Rupert. – In Deutschland sind es ja eher vier und sechs Minuten für weich und hart. – Aber natürlich ist alles viel komplizierter als das. Hier erklärt der Filmemacher, was ein weiches Ei mit der Genesis zu tun hat, und wieso das wichtig ist:

Rupert ist ebenfalls der Mann hinter Snuffboxfilms – eine wunderbare kleine Seite, die Zusammenhänge von Independent Film und Kunst untersucht, sich dem Experiment widmet, Raum gibt für ungewöhnliches audio-visuelles Geschichtenerzählen und die Kunst des Filmemachens.

Mehr über das Projekt Leaked from the Librorum Prohibitorum lesen und den Dreh zum Preis von zwei Kaffees bei Starbucks unterstützen kann man hier. – Es ist Ruperts erstes Projekt, für das er sich in der Finanzierung über Crowd-Funding versucht. – Von hier aus alles Gute!

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Dies ist die Vorschau eines partizipatorischen dun essayistischen Projektes zu dem Dokumentarfilm  Doing Nothing All Day. Es ist eine Dokumentation über demokratische Bildung. Ich drehe mit der in München lebenden Regisseurin, Produzentin und Künstlerin Margarete Hentze.

Am 3. Mai eröffnet die bereits 3. Ausstellung dieses stetig wachsenden super 8 Projektes innerhalb von Doing Nothing All Day  – democraticArts – beim DOK.filmfest Muunchen im Rahmen von DOK.education.

Kino-Zeit! Dieses Frühjahr komme ich mir vor wie ein glücklicher Bauer im Herbst. Viele der Filme, die ich in den letzten Jahren gedreht habe, fanden ihren Weg auf Festivals und/oder starteten im Kino.

Girls Who Smoke wurde in die Auswahl der United Nations‘ Through Women’s Eyes  Serie aufgenommen und läuft auf dem Sarasota Film Festival in den USA. Die Regisseurin Tawnya Foskett schrieb mir:

Es war in jeglicher Hinsich fabelhaft. Ich würde dir mehr en Détail beschreiben, aber unsere Produzentin Laurie und ich dins fix und fertig. Wir hatten einen 13 Stunden Festival Tag Heute! Morgen gehen wir an’s Meer!

Alice Gruia, Regisseurin von Rodicas zieht mit dem  Audi Festival of German Films durch Australien. Nachdem ihr Film seine Weltpremiere auf der Berlinale 2012 feierte findet die bittersüße  Dokumentation nun sein Publikum in den Kinos Downunder. Alice Gruia und Leander Haußman, die beiden Deutschen Filmemacher, die mit dem vom Goethe Institut initiierten und organisierten Festival durch den 5. Kontinent reisen, haben jede Menge Spaß. Rodicas läuft in Melbourne, am 22. April, um 18:00 in den Kino Cinemas, Collins Street. Ein wunderbares Interview mit der Macherin von Rodicas findet sich unter dem Titel „Best Secrets are Left Untold“. Einfach dem Link folgen!

Nach einem kontrovers diskutierten Screening auf dem IFFF Dortmund | Köln vergangenen Samstag, wo ich wegen einer Nominierung zum Deutschen Bildgestalterinnen Preis 2012 für nicht weit von mir weilte, kommt Mommy auch ins schöne Bayern. Auf der Berlinale 2012 vier mal vor ausverkauften Säälen, viele Wochen im Kino, beglückt Cheryl Dunyes neuester Film Mommy is Coming ab Donnerstag, 26. April die Herzen der Münchner. Ein Gespräch nach dem Film gibt es am Montag, den 30. April. – Für weitere Vorführorte bitte  ich die Homepage von Mommy is Coming konsultieren.

Hier die Vorschauen der oben erwähnten Filme:

Girls Who Smoke Trailer

nicht weit von mir Trailer

Mommy is Coming Trailer
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Rodicas Trailer